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Die teuren Geschenke der Nelkenfrauen




Der Trick der Nelkenfrauen ist recht simpel aber effektiv.


Die Sicherheit im Urlaub wird in der Regel nicht ganz so ernst genommen da man sich zur Entspannung - weit weg vom grauen Alltag - in der Ferne aufhält und sich über die gegenwärtigen Probleme, sollte es sie denn mal geben, nicht ganz im Klaren sein möchte.

Gerade hier gilt es in möglichen Gefahrensituationen die eventuell durch Sie selbst, aber gerade durch Dritte hervorgerufen werden, den gesunden Menschenverstand walten zu lassen und sich nicht von der Urlaubsstimmung oder anderen Einflüssen "betüddeln" zu lassen.


An zentralen Anlaufstellen an denen meist größere Gruppen von Urlaubern die Innenstadt von Palma bevölkern, beispielsweise an Haltestellen für Touristenbusse an oder besonders interessanten Sehenswürdigkeiten sind sie meist zu mehreren vertreten und wollen den Ankommenden eine Nelke schenken, da der Urlauber voll des Dankes und der Höflichkeit ist, erfragt er den Lohn für diese so schöne Blume.


Zu den Zeiten der Peseta war die 1 Peseten Münze, die so gut wie niemand im Portomanaie mit sich trug, der erwünschte Preis für die Nelke.
Der Urlauber konnte dies recht seltene Zahlungsmittel nicht finden oder wusste ganz einfach nicht wie es aussieht und dann war es auch meist schon zu spät. Mit flinken Fingern kam die Nelkenfrau zur Hilfe und fasste unterstützend in die fremde Geldbörse um vordergründig nach der Münze zu suchen und ganz nebenbei mit einem schnellen Griffe sämtliche Geldscheine aus dem hinteren Scheinefach zu entwenden.
Der Diebstahl wurde meist wenig später bemerkt, weil den arglosen Urlauber ein komischen Gefühl beschlich - schließlich war gerade eine völlig unbekannte Person an und in dem eigenen Portomanaie zugange gewesen.

 
 
 
 
 
 

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